Allgmeines über MotorflugDie SFG Leck besitzt 4 Motorflugzeuge. Zu unserem Verein gehören heute eine zweisitzige Diamond Katana DA 20, eine 4-sitzige Robin DR 400 Remo und eine 6-Sitzige Dornier Do 27 Q Unserer Verein wurde 1961 zunächst als Militärluftsportverein. Am 18.10.1961 landete eine zivil zugelassene Elster B (D-ELBI) in Leck. Sie war das erste Motorflugzeug des neu geründeten Vereins. Im Laufe der Jahre flog man bis Anfang der 80er Jahre auch Piper Pa 18 und Dornier Do 27 aus Bundeswehrbeständen. Nach der Umwandlung in einen zivilen Luftsportverein wurden die Piper PA 18 und die Dornier Do 27 weiter betrieben. Diese beiden Flugzeuge wurden in den nächsten Jahren durch eine Cessna 150 und eine Cessna 172 ersetzt. Im weiteren Verlauf wurden auch diese Flugzeuge wieder ersetzt durch eine PA 18 Super Cup und eine Robin DR 400 Regent. Ab dem Jahr 1990 ergänzte eine Piaggio 149 D, die 1995 durch eine Do 27 ersetzt wurde, den Flugzeugpark.
Katana DV 20 (zweisitzigp;) Dornier Do 27Q4 (sechssitzig) Robin DR 400 Remo (viersitzig)
Informationen über die Motorflugausbildung
Seit März 2006 gehört eine Katana DV 20 zu unserem Flugzeugpark. Wir bestreiten damit einen modernen Weg in unserer Motorflugschulung. Bis Ende 2005 hatten wir eine Piper PA 18 als Ausbildungsflugzeug. Sie war sehr gutmütig und einfach zu fliegen, aber aufgrund ihres Alters nicht mehr zeitgemäß. Die sehr schnittig aussehende Katana DV 20 ist in Kunstoffbauweise gebaut, hat einen erfreulich niedrigen Verbrauch und erreicht eine Reisegeschwindigkeit von ca. 90 kt (ca. 160 km/h). Das moderne Cockpit der Katana bietet alles was für die Ausbildung eines Motorfliegers benötigt wird. Bild des Cockpits unserer Katana hier Die Ausbildung unserer Flugschüler wird von mehreren Fluglehrern ehrenamtlich durchgeführt. Dabei steht die Praxis zunächst im Vordergrund. Nach einigen Flugstunden erfolgt nach Freigabe durch 2 Fluglehrer der erste Alleinflug, der sogenannte erste "Solo". Diesen Augenblick vergessen die meisten Piloten ihr ganzes Fliegerleben nicht. Von jetzt ab wechseln sich Alleinflüge und Flugübungen mit dem Fluglehrer ab. Dieses beinhaltet An- und Abflüge von anderen Verkehrsflugplätzen und Flughäfen sowie weitere Navigationsflüge. Im Laufe der Ausbildung werden auch verschiedene Notfallmanöver geübt. Parallel zur praktischen Ausbildung erfolgt die theoretische Ausbildung zum Erwerb des Flugfunkzeugnisses und zum Erwerb des Luftfahrerscheines in den Fächern: Luftrecht, Meteorologie, Technik, Navigation, menschliches Leistungsvermögen und Verhalten in besonderen Fällen. Auch die theoretische Ausbildung leisten unsere Fluglehrer ehrenamtlich. Am Ende der Ausbildung führt der angehende Sportpilot einen Navigationsflug von mindestens 150 NM (ca. 270 km) mit 2 Zwischenlandungen durch. Nun erfolgt die praktische Prüfung zum Erwerb der europäischen Fluglizenz. Die gesamte Ausbildungsdauer kann sich auf einen Zeitraum von 6 Monaten bis zu 2 Jahren erstrecken. Während dieser Zeit müssen mindestens 45 Flugstunden geflogen werden; mindestens 10 Flugstunden hiervon werden im Alleinflug absolviert.
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